Der Weg zum Visum

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Ein Visum wird auch als Sichtvermerk bezeichnet und ist eine, in einem Pass hinterlegte Bestätigung, dass die Einreise, der Aufenthalt oder die Durchreise, durch ein fremdes Land genehmigt wurden. Die häufigste Art eines vergebenen Visums, ist das Einreisevisum. In einigen Staaten können aber auch Ausreisevisa verlangt werden.

Austellungsvorausetzungen

Für die Ausstellung eines Visums, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. In den meisten Fällen muss der Zweck der Reise sowie die Aufenthaltsdauer und die Finanzierung geklärt werden. Gerade bei der Finanzierung des Aufenthaltes, werden in vielen Fällen Dokumente verlangt, welche die wirtschaftliche Situation im Herkunftsland belegen. Sollten dem jeweiligen Staat, durch den Aufenthalt der Person kosten entstehen, können diese auch bei dem potentiellen Einlader geltend gemacht werden.

Bei einen Touristenvisum, darf der Inhaber zum Beispiel keiner Tätigkeit nachgehen, welche dem Gelderwerb dient. Dem gegenüber gibt es auch langfristige Visa für Studenten oder Arbeitnehmer.

Als Bürger der europäischen Union, ist in vielen Fällen kein Visum erforderlich und ein Touristenvisum wird fast umgehend erteilt.

Beantragung

Der Grenzkontrollstempel gilt nicht als Visum, dieses muss vorher beantragt werden.

Der Grenzkontrollstempel gilt nicht als Visum, dieses muss vorher beantragt werden.

Das Prozedere zur Erteilung eines Visums, läuft in den meistens gleich ab. Die Beantragung wird über das Konsulat des jeweiligen Landes vorgenommen. Hier ist die Vorlage der folgenden Unterlagen typisch:

  • Ausgefülltes und unterschriebenes Antragsformular
  • Passbild
  • ein gültiger Reisepass
  • Nachweis über den Aufenthaltszweck (entfällt oft bei Touristenvisa)
  • Einkommensnachweis (nur bei längerfristigem Aufenthalt)
  • Nachweis einer Auslandkrankenversicherung
  • Nachweis über die Zahlung der Konsulatsgebühren

Liegen diese Unterlagen vor, dann dauert die Ausstellung des Visums in etwa 14 Tage. Abhängig von den Gegebenheiten im jeweiligen Land und der aktuellen Rechtslage, sollten aber auch Verzögerungen einkalkuliert werden. So kann es unter Umständen Vorkommen, das sich Visumbestimmungen kurzfristig ändern oder Nachweise in einem Format angefordert werden, welches im Herkunftsland unüblich ist.

Einige Auslandsvertretungen bieten unter anderem die Möglichkeit, das komplette Verfahren auf postalischem Weg zu erledigen. Hierbei, ist dann eine persönliche Vorsprache im Konsulat nicht erforderlich.

Grenzkontrollstempel

Zwischen einem Visum und einem Grenzkontrollstempel, wie er an vielen Flughäfen erteilt wird, bestehen gewisse Unterschiede. So ersetzt ein solcher Stempel in keinem Fall ein gültiges Aufenthaltsvisum. Allerdings kann er bestimmte Richtlinien erfüllen.

Zum einem bestätigt er den kontrollierten Grenzübertritt und gibt somit das Recht sich in dem jeweiligen Staat frei zu bewegen. Hierfür enthält ein Stempel Informationen über den Tag, den Ort und das Fahrzeug, mit dem Grenzübergang vollzogen wurde.

Zum anderen kann er als Ersatz für ein Visum gelten, wenn die Gesetzgebung des Staates es zulässt, dass regelmäßig an den Grenzen direkt Visa gestempelt werden. Dieses Ersatzvisum berechtigt allerdings nicht zu einem dauerhaften Aufenthalt und ist an bestimmte Kriterien geknüpft, welche beim jeweiligen Konsulat zu erfragen sind.

Schweres Prozedere

Das Ausstellen eines Visums wird oft mit dem Antrag auf Hartz IV, Arbeitslosengeld oder BAföG verglichen. Es müssen Unterlagen, welche über das eigene Leben Informationen preisgeben, vorgelegt werden. Diese können durchaus auch privater Natur sein.

Hier überkommt einen schnell das Gefühl, sich in einer bürokratischen Maschinerie zu befinden.


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