Bafög

Home } Bafög

Beim BAföG handelt es sich um das Bundesausbildungsförderungsgesetz, in dem die staatliche Unterstützung für Schüler und Studenten in Deutschland geregelt ist. Die Abkürzung BAföG bezeichnet ebenfalls die Förderung, die das Gesetz vorsieht.

Das Gesetz ist ein besonderer Bestandteil vom Sozialgesetzbuch und wird auch langfristig dort eingeordnet. Aus dem Grund handelt es sich beim BAföG um eine Sozialleistung, wie auch das Arbeitslosengeld. Des Weiteren gibt es noch das Meister-BAföG, allerdings gehört das nicht zum Bundesausbildungsförderungsgesetz, sondern zum Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. Dabei wird die berufliche Aufstiegsfortbildung von Handwerkern sowie Fachkräften finanziell unterstützt. Um BAföG zu erhalten, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden.

Der Anspruch auf die Leistung:

Um BAföG zu beziehen, muss man persönliche Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein aufgeführter aufenthaltsrechtlicher Status und die allgemeine Eignung für die ausgewählte Ausbildung sowie das Nichtüberschreiten der Altersgrenze.

Das bedeutet, dass man BAföG nur erhält, wenn man die Ausbildung vor dem 30. Lebensjahr beginnt. Bei Masterstudiengängen ist die Altersgrenze 35 Jahre. In seltenen Fällen kann bei der Altersgrenze eine Ausnahme gemacht werden. BAföG steht einem außerdem nur zu, wenn man das angestrebte Ausbildungsziel auch wirklich erreicht. Durch den Besuch einer Ausbildungsstätte oder durch die Teilnahme an einem Praktikum wird das bestätigt.

Die Unterlagen für den Antrag:

Den Antrag auf Bafög sollte man rechtzeitig stellen.

Den Antrag auf Bafög sollte man rechtzeitig stellen.

Wer festgestellt hat, dass ein Anspruch auf BAföG besteht, muss die Leistung zunächst beantragen. Der Antrag erfolgt in Form von Formularen und muss beim zuständigen BAföG-Amt abgegeben werden. Dabei müssen alle Unterlagen inklusive Nachweise eingereicht werden, wie auch bei anderen Anträgen (Hartz IV, Visum,…).

Zum Bafögantrag gehören unter anderem alle benötigten Unterlagen zu den Einnahmen und Ausgaben sowie eine Bescheinigung von dem Ausbildungsbetrieb. Wenn das BAföG elternabhängig ist, muss man auch Nachweise über das Einkommen der Eltern einreichen. Das Gleiche gilt für verheiratete Antragssteller, denn hierbei müssen Angaben zum Ehepartner gemacht werden und Nachweise eingereicht werden.

Die Bearbeitung:

BAföG-Leistungen werden nicht rückwirkend, sondern ausschließlich ab Antragsmonat gezahlt. Aus dem Grund sollte der Antrag rechtzeitig eingereicht werden. Der beste Zeitpunkt ist direkt nach der Bekanntgabe über den Ausbildungs- oder Studienplatz.

Wenn man nicht alle Unterlagen zusammen hat, sollte der Antrag trotzdem eingereicht werden, denn das Datum ist für den BAföG-Antrag maßgeblich. Fehlende Unterlagen können zur Not auch nachgereicht werden. Dies sollte nicht vergessen werden, da es sich sonst zu einem langen Prozedere entwickeln kann.

Nachdem alle Unterlagen abgegeben wurden, dauert die Bearbeitung etwa ein bis zwei Wochen. Man erhält dann einen Bewilligungsbescheid, wo auch die Höhe der Leistung bekannt gegeben wird.

Der Bescheid sollte genau überprüft werden, damit man gegebenenfalls Widerspruch einlegen kann, wenn etwas nicht den Regelungen entspricht.


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *